Bleiakku
Funktionsweise und Geschichte des Bleiakku
Der erste Bleiakku wurde 1859 /1860 von Gaston Planté entwickelt. Bis heute ist der Bleiakku der am weitesten verbreitete Akku-Typ.
Der Bleiakku ist der bisher am längsten erforschte und dokumentierte Akku. So stellt der Bleiakku mit seinen vielen Optimierungen für unterschiedlichste Anwendungen ein recht ausgereiftes Produkt dar. Bleiakkus gelten als preisgünstig und zuverlässig. Nachteile gegenüber anderen Akku-Typen sind das Gewicht und die geringe Energiedichte des Bleiakku.
Zum Einsatz kommt der Bleiakku dort, wo eine hohe Strombelastbarkeit erforderlich ist. Aufgrund des hohen Gewichtes kann der Bleiakku nicht überall genutzt werden. Durchgesetzt hat sich der Bleiakku als fest fixierte Starter- oder Antrtiebsbatterie durch seine hohe Wirtschaftlichkeit. Zum Beispiel im Bereich der Notstromversorgung findet der Bleiakku sehr häufig seine Anwendung. Der Bleiakku zeichnet sich durch das kurzzeitige zulassen hoher Stromstärken aus. Die Starterbatterie im Kraftfahrzeug ist der wohl bekannteste Bleiakku.
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Bleiakku.
Als Kleinzellen werden meist flexiblere und leichtere Batteriesysteme, als es der Bleiakku darstellt, verwendet.
Ein Bleiakku besteht aus einer gitterartigen Struktur von zwei Platten. Beide Elektroden des Bleiakkus bestehen aus dem gleichen Material. Die positive Elektrode beim Bleiakku besteht aus PbO2 - Bleioxid. Die negative Elektrode beim Bleiakku besteht aus einer Bleiplatte. Als Elektolyt verwendet der Bleiakku Schwefelsäure.
Das beim Bleiakku verwendete Ladeverfahren ist das I/U Verfahren. Der Bleiakku wird mit Konstantstrom aufgeladen. Diesem Ladevorgang folgt die dann die Konstantspannungsladung. Eine Tiefenentladung beim Bleiakku führt zu irreparablen Schäden und kann den Bleiakku unbrauchbar machen. Zur Vermeidung einer Überladung vom Bleiakku sollte beim Ladevorgang ein Laderegler verwendet werden.
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Auch zur Beschränkung der Gasung beim Bleiakku ist die Verwendung eines Ladereglers notwendig. Durch Verunreinigung kann es beim Bleiakku zur Gasung kommen. Beispielsweise, wenn sich Edelmetalle an der Bleielektrode im Bleiakku ablagern, wird die Überspannung von Wasserstoff verringert und es kann zur Entstehung von Knallgas kommen.
Durch den Fortschritt in der Entwicklung erreichen Bleiakkus mittlerweile eine sehr hohe Lebensdauer. Aufgrund der Selbstentladung und des automatischen Kapazitätsverlustes, wird der Bleiakku in der Regel erst nach einer ca. 6 jährigen Betriebsdauer ausgetauscht. Nach dieser Zeit kann kein störungsfreier Betrieb für den Bleiakku garantiert werden. Die Alterung liegt in erster Linie an der Sulfatierung des Bleiakku.
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